Everest - Nepal

Zur SumitClimb Expedition zum Everest, Südseite, Nepal

Der Mount Everest bildet den höchsten Punkt im Himalaya Hauptkamm und liegt auf der Grenze von Nepal zu Tibet / China. Die klassische Mount Everest Besteigung folgt dem Weg der ersten geglückten Begehung des Berges über die Südroute von Nepal. Auf Nepali heißt der höchste Berg der Welt Sagarmatha.

Südseite: Die Route

In Nepal hat sich der Anstieg der Erstbegeher E. Hillary und N. Tenzing bewährt. Die SummitClimb Expedition Nepal folgt dieser Route, dem einfachsten Anstieg auf den Mount Everest.

Everest Basislager

Die Anreise erfolgt über Kathmandu, der Hauptstadt von Nepal. Den Anmarsch von Giri kürzt man in aller Regel durch den Flug nach Lukla ab. Selbst von dort ist es ein gut einwöchiges Himalaya-Trekking bis zum Basislager des Mount Everest auf 5300 Meter Höhe. Die eigentliche Route beginnt kurz oberhalb des Basislagers auf 5500m Höhe. Von dort benutzen wir Steigeisen, und weitere technische Ausrüstung und müssen uns anseilen: die eigentliche Kletterei beginnt.

Khumbu Eisbruch zum Lager 1 (5800m)

Flach läuft der Gletscher vom Basislager zum Steilaufschwung des Khumbu Eisfalls, welcher auf 5400m Höhe beginnt. Eine steile Passage - hier fällt das Gletschereis aus dem Tal des Schweigens 600 Meter ab - und große Seracs, erschweren den Aufstieg. Über große Spalten, teils mit Leitern und fixierten Steilwänden führt der Anstieg auf das Western Cwm Plateau, wo das 1.Lager erreicht wird.

Western Cwm zum Lager 2 (6200m)

Der weitere Verlauf der Route führt über ein weites Plateau, durch das Tal des Schweigens – das Western Cwm („kuum“ gesprochen, aus dem Walisischen). Das Tal wird von Everest, Lhotse und Nuptse eingeschlossen und bildet das höchstgelegenste Kar der Erde. Mit 3000 Meter Länge wird das Western Cwm zu einer felsigen Moräne durchquert, wo sich der nächste Lagerplatz befindet. Lager 2 liegt unter der gewaltigen Westwand des Mount Everest.

Lhotse Flanke zum Lager 3 (7200m)

Der Weg setzt sich über die vergletscherte, 1000m hohe Lhotse-Flanke fort. Nach einer anfänglichen Rampe (mit bis zu 70° steilen Eispassagen) führt die Flanke mit einer durchschnittlichen Neigung von 35° zu einem flacheren Lagerplatz. Durch Eiswände beschützt wird dort das 3.Lager aufgebaut.

Anstieg zum Südsattel – Lager 4 (8000m)

Im oberen Teil der Wand führt die Route über den Genfer Sporn zum, zwischen Lhotse und Everest gelegenen Südsattel (South Col). Eine ausgesetzte Traverse gegen Nordwesten quert den Sporn und führt zum Südsattel auf knapp 8000 Meter Höhe. Dort wird das letzte Lager vor dem Gipfelsturm errichtet.

Gipfelanstieg zum Everest

Der Anstieg führt entlang des felsdurchsetzten Südostgrats durch Schnee und Eis bei 15° bis 50° steiler Neigung. Nach dem Südgipfel folgt ein kurzer Abstieg und dann die technisch anspruchsvollste Stelle mit dem ca. 12 Meter hohen Hillary Step. Die Steilheit beträgt 70-80° und kann eine Felsstelle im 3.Schwierigkeitsgrad beinhalten. Jedoch werden in der Regel alle schweren Stellen mit Fixseilen abgesichert. Nach dem Hillary Step führt flaches Gelände unproblematisch zum Gipfel. Für den Anstieg (850 Hm) sind insgesamt 10-14 Stunden für gut trainiert Höhenbergsteiger zu veranschlagen.

Der Abstieg erfordert nochmals vollste Konzentration und ausreichend Zeit. Die Route folgt der Lagerkette entlang der Aufstiegsroute.

Allgemeine Informationen zum Everest – Nepal

Entdeckung und Erstbegehung

George Everest leitete von 1923 bis 1943 die britischen Vermessungsarbeiten des indischen Subkontinents. 1865 wurde der höchste Berg der Welt nach ihm benannt. Das Königreicht Nepal hatte den Zugang von 1815 bis 1945 verboten, sodass erst sehr spät Expeditionen die Besteigung von Nepal in Angriff nahmen. Bei einer von John Hunt geleiteten Expedition konnten am 29.Mai 1953 um 11:30 Edmund Hillary und Tenzing Norgay den Gipfel erreichen.

Weitere Routen und Begehungen - Südseite

Einer Schweizer Expedition gelang 1956 die zweite Mount Everest Begehung und die Erstbegehung des benachbarten Lhotse. 1975 konnten bei einer Britischen Expedition unter Leitung von Chris Bonnington die beiden Bergsteiger Doug Scott und Dougal Haston den Gipfel erreichen. Am 8.Mai 1978 bezwangen Peter Habler und Reinhold Messner erstmals den Gipfel ohne zusätzlichen Sauerstoff (über die klassische Südroute). Ebenfalls auf der Südroute gelangen Leszek Cichy und Krzysztof Wielicki am 17.Februar 1980 die erste Winterbegehung. Jerzy Kukuczka konnte im selben Jahr mit seiner polnischen Expedition eine neue Route über den Südwestpfeiler ersteigen.

Links zum Mount Everest

Konditionen: Termin & Kosten für die Everest Expedition Süd - Nepal

Mount Everest Übersicht: Informationen über die Besteigung

Alternative: Everest Expedition auf der Nordseite - Tibet

Details zur nordseitigen Expedition