Mount Everest (8850m)
Zum Gipfel des höchsten Berges der Welt haben sich zwei Normalwege etabliert: Der Südanstieg der beiden Erstbegeher Hillary und Tenzing (1953) über Nepal, sowie der Aufstieg über den Nordgrat von Tibet aus. Trotz der gewachsenen Infrastruktur, immer besser abgesicherten Routen und der Unterstützung durch Sherpas bleibt die Besteigung ein sehr ernstes Unternehmen. Jedes Jahr bieten wir beide Expeditionen zur Besteigung des Mount Everest ( Süd / Nord ) an.
Bild links: Everest vom Khumbu Tal mit der imposanten Nuptse-Lhotse Wand im Vordergrund (Nepal 2001, Felix Berg)
Bild rechts: Everest Nordseite - gemeinsam im Basislager (Tibet 2004, Felix Berg)
Everest Expedition - von Tibet/China
Everest Expedition - von Nepal
Summit Climb Everest Besteigung
Summit Climb Everest Expeditionen - Vorteile im Überblick:
- Expeditionen und Organisationserfahrung am Mount Everest seit 1991
- Internationale Teams, starke Teilnehmer und erfahrene Expeditionsleiter
- Hinzubuchbar: Persönlicher Sherpa und günstige O2-Pakete
- Ausreichend Zeit: 70-tägige Expedition (Ende März bis Anfang Juni)
- Bestes Kosten-Leistungs-Verhältnis
Everest Vorbereitung & Informationen
Flexibel gestallten wir nicht nur unseren Aufstieg am Berg, sondern auch die Teilnahme: mit/ohne Support, mit/ohne künstlichem Sauerstoff. So bieten wir sowohl erfahrenen Bergführern wie Hobbybergsteigern die Möglichkeit ein starkes Team zu bilden und von unserer Organisation und unserem Wissen vor Ort zu profitieren.
Die Sherpas am Mount Everest sind ein wichtiger Bestandteil unserer Expedition. Als persönliche Sherpas für den Gipfelanstieg kommen nur sehr erfahrene Sherpas zum Einsatz, die schon mehrmals auf dem Gipfel des Mount Everest standen und gute Englisch Kenntnisse haben. Im Lageraufbau helfen uns auch jüngere Sherpas, die während der Expedition die Möglichkeit bekommen, mit uns zum Gipfel zu steigen.
Sprache: Als internationales Team finden Sprachen aus der ganzen Welt bei uns Platz. Besprechungen und die Kommunikation am Berg halten wir auf Englisch. Dies ist für unsere Sherpas und das Basislager-Team praktisch und bietet das beste Verständnis im Team. Einige unserer Expeditionsleiter sprechen zusätzlich Deutsch.
Vorbereitung: Wir führen ein 2-tägiges Vorbereitungstreffen in den Alpen (vorzugsweise in Chamonix) durch. Optional lässt sich eine einwöchige Verlängerung zum Training auf die Expedition anschließen - gemeinsam in der Gruppe, oder individuell mit einem staatlich geprüften Bergführer, zum erweitern persönlichen Kenntnisse.
Persönliches Training ist notwendig, wobei wir individuelle Programme mit unserem Spezialistenwissen entwickeln. Je nach Voraussetzung ist bei professionellen Bergsteigern und Bergführern ein spezielles Trainingsprogramm über ein paar Monate ausreichend. Hobbybergsteiger und Ausdauersportler mit weniger Bergerfahrung sollten für eine erfolgreiche Everest Besteigung mindestens 2 Jahre Vorbereitungszeit einplanen.
Persönliche Ausrüstung: Neben der kompletten Bergbekleidung und Gletscherausrüstung gehören ein warmer Schlafsack bis - 40° C Komfortbereich, eine ebenso warme Daunenjacke und Daunenhose (oder ein kompletter Daunenanzug), sehr warme Expeditionsschuhe und spezielle Expeditionshandschuhe zur persönlichen Grundausstattung. Alle Teilnehmer bekommen eine ausführliche Materialliste!
Everest Statistik (Stand 2010): Laut Elizabeth Hawley gab es seit 1953 5070 Besteigungen des Everest. Davon waren 3431 Einzelbesteigungen, die restlichen Begehungen Wiederholungen (meist von Sherpas). Nur sehr wenigen Bergsteigern gelingt der Gipfel ohne die Benutzung von künstlichem Sauerstoff. Seit Peter Habler und Reinhold Messer 1978 konnten 168 Menschen den Gipfel ohne Sauerstoff erreichen.
Unser Team am Everest besteht neben den Sherpas, der Begleitmannschaft und den Expeditionsleitern aus unseren Teilnehmern: Unsere Team Dynamik während der Reise, den Treks und des Aufstiegs funktioniert sehr gut. Wir motivieren Bergsteiger aus aller Welt - mit dem entsprechenden Können und ausreichender Erfahrung - sich uns anzuschließen.
Gerne beraten wir individuell über den Aufstieg, unsere Expedition und die Besteigung des Mount Everest.
Everest Expeditionen - Teilnahme
Technische Voraussetzung: Die größten Schwierigkeiten an den Steilstufen werden mittels Fixseilen, im Khumbu Eisbruch sogar durch Leitern entschärft. Seilfreies Begehen von 45° steilen Schnee und Firnflanken und Felsklettern bis UIAA3 müssen dennoch absolut sicher beherrscht werden. Insbesondere das Sichern am Fixseil und Abseiltechnik müssen absolut sicher auch mit dicken Handschuhen beherrscht werden. Die technischen Schwierigkeiten sind beim Nordanstieg etwas höher als beim Südanstieg.
Konditionelle Voraussetzung: Lange wie auch steile Etappen müssen überwunden werden. Im Western Cwm kann es zu extrem heißen Temperaturen kommen (Parabolspiegel aus Eis) während im Gipfelaufstieg mit -40°C und Wind-Chill-Faktor zu rechnen sind. Auch muss die konditionelle Stärke bei großem Komfortverzicht, Kälte und Höhe über 2 Monate aufrechterhalten werden. Die konditionellen Schwierigkeiten sind beim Südanstieg etwas höher als beim Nordanstieg.