Überblick

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Basispreis:
2.250,00 €
Fullservice:
4.950,00 €
Status:

Tien Shan - 7010m

Gewählter Termin:
bis


- Traumhafte Pyramide
- Anspruchsvoller 7000er
- schöne Mixed-Route

Technische Skala Bergsteigen (auf Expedition)

Bergsteigen ist die zugrundliegende Fähigkeit zur Besteigung eines jenen Berges. Auf klassischer Expedition werden viele exponierte Bereiche abgesichert. Doch zur Sicherheit ist spezifisch der jeweiligen Expedition und Besteigung (spezifische Beschreibung unter Informationen) Dein persönliches Können und ausreichende Erfahrung notwendig.

1 – leichtes 

"Leicht" auf Expedition enthält schon Bergsteigen in alpines Gelände oder auf Gletschern bis zur alpinen Skala ZS/AD "ziemlich schwierig" nach alpiner Skala. Ausgesetzte Stellen oder Spalten werden nach Möglichkeit fixiert. Grundkenntnisse im Umgang mit Pickel / Steigeisen und Seil werden benötigt. 

2 – ziemlich schwierig

Route mit umfangreichen Passagen im Bereich ZS/AD "ziemlich schwierig": wiederholte Sicherung notwendig, steilere Hänge. Sicherer Umgang mit Pickel / Steigeisen und Seil werden benötigt. Ausgesetzte Stellen oder Spalten werden nach Möglichkeit fixiert oder in Seilschaft gegangen.

3 – schwierig

Anhaltende ausgesetzte Passagen sind zu bewältigen. Diese werden nach Möglichkeit versichert. Bergsteigen auf der alpinen Skala S/D "schwierig" mit ausgesetzten Kletterpassagen (bis IV. UIAA-Grad). Guter Umgang mit Steigeisen und Seil wird vorausgesetzt, ebenso sicheres Kraxeln im kombinierten Gelände.

4 – sehr anspruchsvoll

Ausgesetzte und anspruchsvolle Route. Die Schwierigkeiten reichen bis zur alpinen Skala SS/TD "sehr schwierig" und werden überwiegen versichert. Umgang mit Fixseil und Steigklemme, erhöhte Anforderung an Klettertechnik, körperlicher Voraussetzungen und Erfahrung werden verlangt, ebenso wir alle Anforderungen des "schweren" Bergsteigens.

5 – extrem

Sehr anspruchsvolles Bergsteigen, auch ohne die Möglichkeiten der Absicherung. Das Gelände wird die alpine Schwierigkeit SS/TD selten überschreiten, kann jedoch die Anforderungen der alpine Skala AS/ES "äußerst schwierig" erreichen. Überdurchschnittliches Können und viel Erfahrung werden erwartet.

Kondition

Ausdauer und Durchhaltevermögen sind beim Trekking, Skifahren, Klettern, Bergsteigen und auf Expedition essenziell. Unsere Einschätzung der benötigten Kondition beinhaltet Wegstrecke, Höhenmeter, zu bewältigendes Gelände und Höhenlage der Tour. Eine spezifische Beschreibung der Voraussetzungen findest Du unter "Informationen" zu der jeweiligen Tour.

1 – leicht

Du möchtest gerne aktiv reisen. Benötigt wird eine durchschnittliche körperliche Ausdauer und Abenteuerlust.

Beschreibung: Mehrtägige Wanderung. Gut ausgebaute Wanderwege und Pfade. Kondition für tägliche Wanderungen von 4-6 Stunden bei gemäßigtem Tempo. Bei Besteigungen am Gipfeltag bis zu 8 Stunden, 1200 Höhenmeter Aufstieg bei langsamen Tempo plus Abstieg.

Training: Gelegentliche Ausdaueraktivtäten (Laufen, Radfahren, Schwimmen) von 1-2 Einheiten je Woche sind empfehlenswert. Fokus auf Grundkondition und körperliche Fitness.

2 – wenig schwer

Du bist sportlich aktiv und mental fit. Benötigt wird eine gute Kondition und tourenspezifisch muss das Gelände beherrscht werden.

Beschreibung: Mehrtägiges Trekking und Bergtour (ggf. mit tourenspezifischen technischen Anforderungen). Kondition für bis zu 8-stündige Tagesetappen, bei Gipfeltagen bis zu 10 Stunden Aufstieg, 1500 Höhenmeter bei gemäßigtem Tempo.

Training: Regelmäßiger Ausdauersport 2-3x die Woche und tourenspezifische  Vorbereitung (Wandern, Ski, Klettern: das jeweilige Gelände muss beherrscht werden). Grundlagenausdauer und leichte Bergtouren.

3 – mittel schwer

Du hast Bergerfahrung und eine sehr gute Kondition. Ausdauer, mentale Stärke und tourenspezifische Technik werden benötigt.

Beschreibung: Kletterreise, Skitourenreise, Trekking mit Expeditionscharakter oder „leichte“ Expedition. Tourenspezifisch auch technisch schwieriges Gelände. Mehrtägige körperliche Belastung, auch mit selbstständigen Lagerübernachtungen und Materialtransport. Kondition für 10-12 Stunden Aufstieg, 1800 Höhenmeter bei mittlerem Tempo.

Training: Regelmäßiger Ausdauersport mind. 3-mal die Woche und tourenspezifische  Vorbereitung. Fokus auf Ausdauer und spezifische Bergtouren.

4 – sehr anspruchsvoll

Du suchst die Herausforderung einer sehr anspruchsvollen Besteigung. Die spezifischen technischen Anforderungen musst Du erfüllen, um die Wegstrecke zu bewältigen.

Beschreibung: Expedition, Tour mit sehr hohem Leistungscharakter. Tourenspezifischer Aufstieg mit technischen Anforderungen. Allgemeinen eine Expeditionsdauer von 3 bis 6 Wochen. Innerhalb dieser Zeit mehrtägige hohe körperliche Belastungen. Kondition für bis zu 10-12 Stunden Aufstieg, beim Höhenbergsteigen auch um 8000m, bei hohem Tempo. Hohe Dauerbelastung körperlich und mental.

Training: Regelmäßiger Bergsport und mind. 3-4 Ausdauereinheiten, vergleichbar 4000 Höhenmeter die Woche. Verbesserung von V02-max und bergspezifische Vorbereitung.

5 – extrem anspruchsvoll

Du suchst die extreme Herausforderung, eine Steigerung zu den sehr anspruchsvollen Expeditionen.

Beschreibung: Expedition, Tour mit extremen Leistungscharakter meist 6 Wochen oder länger. Innerhalb dieser Zeit hohe Belastungen (siehe 4 – konditionell sehr anspruchsvoll). Technisch zwingend notwendige Anforderungen. Kondition für bis zu 12-14 Stunden Aufstieg, beim Höhenbergsteigen auch um 8000m, bei hohem Tempo. Extreme körperliche und mentale Belastung.

Hinweis: Einschätzung & Training

Ausdauer effizient umzusetzen benötigt ein dem Gelände angepasste Bewegung. Bitte beachte die technisch benötigten Voraussetzungen der Tour, im Detail auch unter „Informationen“ der jeweiligen Tour beschrieben. Die Konditionseinschätzung unterliegt der Annahme, dass Du das Gelände technisch beherrscht.

Tempo – Trainings Tabelle

Kondition

2000-3000m
„Alpenniveau“

5000-6000m
Trekking

7000m
Expedition

8000m+
Expedition

Max.
Leistung/kg*

 

1

250 Hm/h
1500 Hm

150 Hm/h
1200 Hm

x

x

2 bis 2,5 W
35-42 ml/min

2

250 Hm/h
1800 Hm

180 Hm/h
1500 Hm

x

x

2,5 bis 3 W
43-48 ml/min

3

300 Hm/h
2200 Hm

200 Hm/h
1800 Hm

120 Hm/h
800 Hm

X

3 bis 3,6 W
49-55 ml/min

4

400 Hm/h

2500 Hm

280 Hm/h
2200 Hm

150 Hm/h
1000 Hm

120 Hm/h
800 Hm

3,6-4,2 W
56-61 ml/min

5

500 Hm/h
3000 Hm

400 Hm/h
2500 Hm

250 Hm/h
1800 Hm

180 Hm/h
1200 Hm

> 4,2 W
> 62 ml/min


*grobe Einschätzung zu Training: max. Trettleistung am Ergometer VO2-max.

Der konditionelle Anspruch ist dem Wetter und Verhältnissen der Route unterlegen. Bei widrigen Bedingungen können auch relativ einfache Wege schwierig werden. Insbesondere bei Expeditionen ist es wichtig konditionelle Reserven zu behalten. Weitere Hinweise zu Training Vorbereitung und Verhalten am Berg erhalten Teilnehmer nach Anmeldung in unseren Briefings.

Beispiele - Schwierigkeiten:

1: Kilimanjaro (einfach), Everst Basislager Nepal
2: Kilimanjaro (W.B.), Ruwenzori Besteigung
3: Aconcagua, Chimborazo, Baruntse, Mustagh Ata
4: Pamir, Cho Oyu, Everest (mit Sauerstoff)
5: Broad Peak, Makalu, Nanga Parbat (Rupalwand)

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Kosten & Termine

Kosten & Termine

Khan Tengri Expedition

Gewählter Termin:
bis

Basispreis:
2.250,00 €
Fullservice:
4.950,00 €

Abflughafen

Berlin, Düsseldorf, München, Wien


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Leistungen - Khan Tengri Expedition

Bei Fullservice-Teilnahme sind enthalten:

  • Organisation der gesamten Expedition
  • SummitClimb-Expeditionsleiter (mind. 8 Teilnehmer*)
  • Flug ab DE/A (diverse Orte) nach Bischkek und zurück:
    - mit 30 kg Freigepäck und 7-10kg Handgepäck
    - vors. mit TURKISH Airlines über Istanbul
  • Vorbereitungstreffen in den Alpen

Basispreis (nur diese Leistungen ab Bischkek - ohne Flug):

  • Permit-Gebühr der Grenz-Registration und Umweltgebühr
  • Transfers nach dem Programm inkl. Flug Bischkek-Karakara-Bischkek mit 40kg persönlichem Gepäck
  • 2 Übernachtungen in einem ***Hotel in Bischkek im DZ/F
  • 1 Übernachtungen in Karakara DZ/VP
  • 2 Übernachtungen am Issyk Kul DZ/HP
  • Helikopterflug Karakara-Südiniltschek mit 40kg persönlichem Gepäck
  • Gesamte Basislager-Ausrüstung (Südiniltschek 4000m): stationäres Zelt, Essenszelt, Duschzelt, Lagerraum, Toilettenzelt, Duschen und Sauna.
  • Großes Doppelzelt im Basislager mit Matratze (2er-Belegung, Einzelzelt als Upgrade)
  • Verpflegung durch Küchenmannschaft: 3 Mahlzeiten/Tag im Basislager (Südiniltschek)
  • Registration mit Rettungsteam
  • Funk-Gerät für je 2 Teilnehmer eines Besteigungsteams
  • Medizinischer Service im Basislager, anwesender lokaler Arzt
  • Elektrizität (220V, 50HZ) Generator, ganztags im Basislager, nachts im ABC
  • Beratungs-Service zu lokalen Guides (Leistung gegen Aufpreis)
  • Beratungs-Service zum Materialverleih (Leistung gegen Aufpreis)
  • Beitrag zur Fixierung der Südroute am Khan Tengri

Hochlager-Service:

  • Leitung durch erfahrenen SummitClimb-Expeditionsleiter am Berg*
  • Lokaler englisch- und russischsprachiger Bergführer samt Versicherungen, Ausrüstung, Honorar*
  • Die gesamte Hochlager-Ausrüstung: Hochwertige Zelte für Lager, Kocher und Töpfe, Gas
  • Zusatzausrüstung zur Besteigung: Gletscherseile und Kletterseile, Firnanker, Funkgeräte
  • Hochlager-Nahrung (wird selbst zubereitet)
  • Hochlager-Support für den Zeltaufbau (Hilfe beim Aufbau der Hochlager-Zelte)
  • Lokaler Guide je 4 Teilnehmer für die Unterstützung der Besteigung
  • Satellitentelefon am Berg
  • Professioneller Wetterbericht (ZAMG Innsbruck)
  • Umfangreiche Notfallapotheke(n) für Hochlager

*Terminsicherheit: Bei kleinen Gruppen bis 7 Teilnehmer übernimmt einer unserer erfahrensten lokalen (vors. Russischer oder Kirgisischer) Bergführer die Expeditionsleitung. Ab 8 bis max. 14  Full-Service-Teilnehmer leitet unser SummitClimb-Profi ab Deutschland /Österreich oder der Schweiz die Expedition.

Nicht enthalten: Visumskosten, persönliche Ausrüstung und Ausgaben persönlicher Natur (wie Telefon, alkoholische Getränke, Geschenke, u.a.), Ausgang zum Essen in Bischkek, Reiseversicherungen (Krankheit, Unfall, Rücktritt, etc.).

Reiseplan

Vorgesehener Expeditionsablauf – Khan Tengri

Tag 1 - Anreise: Abflug in Deutschland/Österreich der Schweiz (ggf. spät am Vorabend). Ankunft in Bischkek. Transfer zum Hotel, Stadtbesichtigung mit Besichtigung des Osch-Basars. Hier haben wir noch die Möglichkeiten, Diverses einzukaufen. Unterkunft im Hotel.

Tag 2 - in den Tien Shan: Fahrt (460 km) zur Hubschrauberstation Karkara an der kirgisisch-kasachischen Grenze. Wir halten dabei am Issyk-Kul, dem zweitgrößten Gebirgsee der Erde, der malerisch vor den schneebedeckten Ketten des Tien Shan liegt. Letzte Möglichkeit, Baden zu gehen! Durch ein weites Tal mit Grassteppe fahren wir nach Karkara, einem kleinen Ort- an der kasachischen Grenze, wo unser Hubschrauber stationiert ist.

Tag 3 - Basislager: Flug mit einem Hubschrauber des kirgisischen Militärs zum Basislager "Südiniltschek" (4000 m). Dabei fliegen wir über weite, einsame Hochsteppen, wo vereinzelt noch die Jurten von Nomaden zu erblicken sind, sehen wilde Täler mit großen Gletscherflüssen überqueren schließlich die Hauptketten des Tien Shan. Schon von weitem ist der Khan Tengri zu sehen. Landung auf der Moräne des Südiniltschek-Gletschers, wo unser Basislager aufgebaut ist: Mit Küchenzelt, Wohnzelten und sogar einer Sauna. Versorgt werden wir vom legendären kirgisischen Bergsteiger Dima Grekov uns seinem Team. Bezug der Zelte, Möglichkeit zu einer kurzen Akklimatisationswanderung über die Moräne.

Tag 4-5: Akklimatisation und Vorbereitung zum Aufstieg. Je nach Wohlbefinden legen wir einen Ruhetag oder eine kurze Wanderung ein. Wir richten das Material für den ersten Akklimatisationsausflug in die Höhe her.

Tag 6 - Camp 1: Aufstieg zum Camp 1 (4200 m), dort Übernachtung. Etwa eine Stunde laufen wir entlang von Pfadspuren über die Moräne, dann queren wir auf den flachen Iniltschekgletscher, über den wir bis zum Fuß des Khan Tengri aufsteigen und dort in Lager 1 die uns umgebende Bergwelt, insbesondere die eindrucksvolle Südwand des Khan Tengri genießen. Der Weg an diesem Tag ist weitgehend unschwierig. Bei Neuschnee müssen wir uns alllerdings wegen Spaltengefahr anseilen. Bei Nebel ist eine Orientierung nur mit Karte/Kompass bzw. GPS möglich.

Tag 7 - Camp 2: Aufstieg zum Camp 2 (5500 m), dort Übernachtung. Sehr früh, noch mitten in der Nacht, brechen wir auf und steigen im engen Tal zwischen Pik Tschapaew und Khan Tengri Richtung Westsattel hoch. Der Weg führt über einen zunehmend zerrissenen Gletscher mit tiefen Spalten und eindrucksvollen Eistürmen – Anseilen ist zwingend nötig. Besonders spannend ist die Querung unter dem Pik Tschapaew. Hier drohen Wächten und Seracs und wir müssen uns beeilen, insbesondere, um die Passage zu überwinden, bevor die ersten Sonnenstrahlen den Hang treffen. Nach dem anstrengenden Aufstieg genießen wir den Rest des Tages in Lager 2 und hoffen, keine allzu großen Höhenanpassungsprobleme zu haben.

Tag 8 - Camp 3: Aufstieg zum Camp 3 (5900 m), dort Übernachtung entweder im Zelt oder in einer Schneehöhle. Von Lager 2 steigen wir über relativ flache Schneehänge zum Westsattel auf. Um die Mittagszeit kann dieser Aufstieg sehr heiß werden, da die Sonnenstrahlung in diesem Gletscherkessel sehr intensiv ist. Kurz unter dem Westsattel schlagen wir unsere Zelte auf oder machen es uns in einer der Schneehöhlen gemütlich. Hier auf der Südseite des Sattels sind wir vor dem kalten Wind geschützt.

Tag 9 - Basislager: Abstieg ins Basislager. Ganz früh am Morgen steigen wir ab. Wichtigstes Hilfsmittel sind dabei die Skistöcke. Der Abstieg geht erstaunlich schnell, in wenigen Stunden sind wir wieder in Lager 1, um Mittag herum im Basislager. Mit der Übernachtung auf 5800 Meter sind wir für den Gipfelgang akklimatisiert.

Tag 10: Erholungstag. Essen, Sauna, in der Sonne liegen, im Schlafsack dösen. Expeditionsleben, wie es sein soll und darf.

Tag 11: Erholungstag, Packen der Ausrüstung.

Tag 12 - Khan Tengri Besteigung, C1: Aufstieg zum Camp 1 (4200 m). Der Morgen dient noch der Erholung, am Mittag machen wir uns gemütlich auf zum Lager 1 und beziehen dort unsere Zelte.

Tag 13 - Khan Tengri Besteigung, C3: Aufstieg zum Camp 3 (5900 m). Auch diesmal brechen wir früh von Lager 1 auf, aber dank der Akklimatisation geht der Aufstieg schneller als beim ersten Mal. In Lager zwei legen wir eine gründliche Pause ein, danach machen wir uns an den zweiten, anstrengenden und heißen Teil des Aufstiegs Richtung Westsattel, wo unsere Schneehöhle oder unsere Zelte auf uns warten.

Tag 14 - Khan Tengri Besteigung: Aufstieg zum Gipfel auf 7010 Meter und Abstieg ins Camp 3. Wie alle Gipfeltage beginnt auch dieser sehr früh. Wir verlassen den Schutz der Schneehöhle und steigen bei eisigen Temperaturen das Fixseil zum Sattel hoch. Von dort geht es den zunehmend steilen und felsigen Westgrat entlang, wo uns die ersten Sonnenstrahlen treffen. Ein grandioses Panorama tut sich auf: Bergketten bis zum Horizont, riesige Gletscher, die mächtige Mauer des 7439 Meter hohen Pik Pobeda. Und natürlich der Blick in die gewaltige Felsflucht der 3000 Meter hohen Khan-Tengri Nordwand. Wir sichern uns an den Fixseilen mit Steigklemmen. Nach einigen Stunden erreichen wir den winzigen Platz für Lager IV (6400 Meter), wo wir kurz innehalten, Tee trinken und uns stärken. Weiter geht es den steilen, stufigen Felsgrat entlang hoch, bis wir auf etwa 6600 Meter nach rechts queren, dort eine ca. zwanzig Meter lange fast senkrechte Passage an Fixseilen überwinden und durch ein steiles Couloir einen schmalen Schneegrat auf etwa 6800 Meter erreichen. Alle schwierigen Passagen sind mit Fixseilen versichert. Über die letzten Felsen und das Vermessungsdreieck gelangen wir auf die makellos ebene Gipfelkuppel des Khan Tengri. Ein großer Moment. Nach dem anstrengenden Aufstieg mit 1200 Meter Höhendifferenz müssen wir uns voll und ganz auf den langen und anspruchsvollen Abstieg konzentrieren. An den Fixseilen seilen wir uns ab und erreichen so über Lager IV wieder den Westsattel. Ein sehr langer und anstrengender Tag.

Tag 15: Abstieg ins Basislager. Skistöcke langstellen und nichts wie hinunter.

Tag 16: Reservetag (z.B. bei Schlechtwetter, längerer Akklimatisation). Im Tien Shan gibt es häufig Schlechtwetterphasen mit viel Neuschnee. Deswegen müssen wir zwingend Reservetage zum Aussitzen des Schlechtwetters einberechnen (am besten natürlich im Basislager bei gutem Essen, der bewährten Bar und der Sauna)

Tag 17-18: Weitere Reservetage (z.B. bei Schlechtwetter, längerer Akklimatisation).

Tag 19: Abflug zum Basislager „Karkara“ und Transfer zum Issyk-Kul. Sommer, Sonne, Baden im See…. Eis, Melonen, Schaschlik… Unterkunft im Hotel.

Tag 20: Freier Tag am Issyk Kul, am späten Nachmittag Fahrt nach Bischkek. Abends lassen wir die Expedition in einem guten Restaurant (z.B. dunganische Küche oder ein deutsches Brauhaus) ausklingen.

Tag 21: Transfer zum Flughafen und Heimreise.

Informationen

Informationen

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Teilnahme – Khan-Tengri Expedition

Voraussetzungen: Teilnehmer der Expedition sollten selbstständige Alpinisten, mit guter Kenntnis der gängigen Sicherungstechniken, sein. Erfahrung im Zelten bei winterlichen Bedingungen und Kenntnisse von Symptomen der Höhenkrankheiten zu deren Vermeidung sollten mitgebracht werden. Erfahrung im technischen Klettern und im Hochgebirge ist für die Teilnahme zwingend notwendig. Wichtig ist vorherige 6000er-Erfahrung. Im Tien Shan gibt es jeden Sommer Schlechtwetterfronten, die bis zu einem Meter Schnee bringen. Deswegen ist auch Geduld zwingend vorausgesetzt – wir haben extra Reservetage für Schlechtwetter ins Programm mit einberechnet.

Technische Anforderungen: Du solltest sicher bis zum 3.Schwierigkeitsgrad in Bergschuhen mit Steigeisen klettern und bis zu 60° steile Eisflanken begehen können. Der Umgang mit Steigklemme sollte unbedingt bekannt sein. Erfahrung im Umgang mit Abseilachter und das selbstständige Abseilen über längere Strecken werden vorausgesetzt. 

Physische Anforderungen: Die Ausdauer für 1000 Höhenmeter technischen Anstieg, ca. 6-10 Stunden, und anschließendem Abstieg (Abseilen) ist notwendig. Die nötige Konzentration beim Abstieg muss aufgrund der technischen Schwierigkeiten (ständige Absturzgefahr) sehr hoch sein. Eine entsprechende konditionelle Reserve ist notwendig. Der Khan Tengri gilt als sehr kalter Berg, auch im Sommer können die Temperaturen auf minus 25 Grad fallen. Entsprechende Höhen- oder Wintererfahrung und Ausrüstung sind nötig.

Gefahrenhinweis: Diese Expedition ist mit subjektiven und objektiven Gefahren verbunden. Dazu gehört insbesondere der Aufstieg von Lager 1 zu Lager 2, wo unter einer steilen Wand mit Seracs und Wächten gequert werden muss. Hier ist mit Lawinenabgängen zu rechnen. Auch wenn wir durch unsere langjährige Erfahrung versuchen die Tour so sicher wie möglich zu gestalten, ist ein hohes Maß an Eigenverantwortung und ein gesundes Risikobewusstsein notwendig. Die Besteigung erfolgt auf eigene Verantwortung und auf eigenes Risiko.

Erfahrungen

Erfahrungen

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  • Khan Tengri Expedition, Basislager Südiniltschek, Tien Shan
  • Zelt des Anbieter vor Ort Ak-Sai, Südiniltschek Basislager Tien Shan
  • Blick auf den Khan Tengri beim Zustieg zum Khan Tengri
  • Bergsteiger im Aufstieg der Südroute, Khan Tengri, Blick auf den Tien Shan
  • Khan Tengri, 7000m Berg - die klassische Ansicht
  • Bergsteiger auf dem Vorgipfel des Khan Tengri
  • Robert und Archipov auf dem Khan Tengri Gipfel - Summit!!
  • Bergsteiger auf den Gletschern des Tien Shan

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Infos

Du kannst uns gerne anrufen:
+49 (0)30 774 9034

Oder uns eine Mail senden:
info@summitclimb.de

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Basisangebot
Teilnahme ab/bis Bischkek mit vollem Basislager-Service (kein Flug, kein Hochlager-Service, eigenständige Besteigung)
2.250,00 €
Fullservice
Teilnahme an der Tien Shan Expedition (Khan Tengri, ggf. Pik Pobeda) ab DE/A "alles inklusive" mit Flug, Expeditionsleitung und Hochlager-Service
4.950,00 €

Buchung

Khan Tengri Expedition

15. Juli - 04. Aug. 2018


 
 
 

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