
Ecuador's Vulkane - Besteige Cotopaxi & Chimborazo
Reise entlang der Vulkanstrasse, erlebe die Faszination Ecuador - Highlights dieser Tour:
✪ Vielfältiges Hazienda Bergsteigen
✪ Cotopaxi Besteigung, 5.897 m
✪ Chimborazo Besteigung, 6.310 m
✪ Top Team, erfahrene IVBV-Bergführer

Überblick
Cotopaxi & Chimborazo, Ecuador: Ziele dieser Reise sind Bergtouren und Besteigungen im Hochland von Ecuador, auf Cotopaxi und Chimborazo zu stehen, dabei Land und Leute kennenzulernen und eine gute Zeit zu verbringen. Der formschöne und äußerst beliebte Cotopaxi thront mit knapp 5.900 Metern Höhe über Quito, der UNESCO-geschützten Hauptstadt von Ecuador, unserem Ankunftsort in Ecuador. Der Chimborazo (6.310m) ist der vom Erdmittelpunkt am weitesten entfernteste Punkt und der höchste Berg Ecuadors.
Unser Eis- und Schnee-Trekking auf die Vulkane Ecuadors bietet Dir ein spannendes Bergerlebnis mit vielen Bergwanderungen und Besteigungen von Illiniza, Cotopaxi und Chimborazo (14 Tage ab/bis Quito).
Ecuador Bergreise
Die Hochebene der Vulkane südlich von Quito, Haziendas mit weiten Flächen, die herausragenden Schneeberge und die unglaubliche Weite bieten den Rahmen für diese Reise.
Gruppenteilnehmer, die nicht alle fünf Gipfelbesteigungen mitmachen möchten, können zahlreiche Wandermöglichkeiten wahrnehmen, Pferde und Fahrräder mieten oder kulturelle Besichtigungen alter Inka-Stätten und kleiner Indio-Dörfer durchführen. Im Anschluss bieten Dschungel (Amazonas), Küste und die Galapagos Inseln die Möglichkeit Ecuador umfassender kennenzulernen.

SummitClimb - Ecuador Trekkingreise
Das kleine Land am Äquator, nach diesem "Ecuador" benannt, lockte schon stets Forscher aus aller Welt an, unter andrem Alexander Humboldt bei seiner Erkundung am Chimborazo mit Besteigungsversuch und Charles Darwin, den Vater der Evolutionstheorie. Noch heute zieht Ecuador viel Reisende in seinen Bann, denn es bietet auf kleinsten Raum: schneebedeckte Berge, formvollendete Vulkane und türkisblaue Lagunen im Andenhochland, immergrüne Nebelwälder, das tropische Amazonas-Tiefland mit seiner Fauna und nicht zuletzt die berühmten Galapagos-Inseln. Vieles davon mag Dich / Euch zu einer Verlängerung unserer schon sehr vielfältigen zweiwöchigen Bergreise reizen.
Höhepunkte der SummitClimb Ecuador-Vulkan-Trekkingreise sind:
- Unser eingespieltes Team mit sehr erfahrenen IVBV-Bergführern
- Die Besichtigung von Quito: UNESCO-Weltkulturerbe
- Eindrücke der Vulkanstrasse, Besuch von Baños und Otavalo
- Hazienda-Bergsteigen, bequem und dennoch hoch hinaus
- Viele Bergtouren und Wanderungen in nur 2 Wochen
- Cotopaxi Besteigung & Chimborazo Besteigung
Vielfalt am Äquator: Auf engstem Raum bietet Ecuador eine unglaubliche landschaftliche Vielfalt: Eine Galapagos-Kreuzfahrt oder der Besuch vom Amazonas können im Anschluss der Bergreise organisiert werden. Es lässt sich auch die Küste besuchen oder ein Ausflug in ein umliegendes Land (Peru, Bolivien) mit seinen Sehenswürdigkeiten zusammenstellen.

Cotopaxi – der Vulkan über Quito
Mit 5'897 Metern Höhe ist der Cotopaxi einer der höchsten aktiven Vulkane der Erde und trotzdem der am häufigsten bestiegene Berg des Landes und einer der meistbesuchten Berge in Südamerika. Dies liegt vielleicht an seiner Nähe zu Quito, der bequemen Erreichbarkeit und seiner Schönheit – eine fast perfekte Pyramide erhebt er sich alleinstehend über das Umland der Haziendas. Der Cotopaxi ist relativ leicht zu besteigen, aber man sollte sich der Anforderungen bewusst sein (mehr unter "Vorbereitung").
Vulkanismus - Hinweis zum Programm: Den berühmten Cotopaxi (5897m) wollen wir besteigen, dann wohl akklimatisiert den Chimborazo (6310m). Aufgrund es Cotopaxi-Vulkanausbruchs war dessen Besteigung durch die Antisana Besteigung für 3 Jahre ersetzt. Ab Sommer 2017 wurde der Cotopaxi wieder zum Bergsteigen geöffnet. Das Programm "Reiseplan" änderte sich durch diese Umstände, wir planen aber nun wieder fix mit dem Cotopayi. Flexibel und professionell planen wir diese Reise und mit der richtigen Einstellung zum Abenteuer bist Du sicherlich trotzdem gut in Ecuador aufgehoben. Die Bergtouren gehen wir im Rahmen eines bequemen Reiseprogramms an. Der private Bus bringt uns in Ecuador zu den Ausgangsorten der Besteigungen. Wir übernachten in gediegenen Haziendas und bequemen Hotels. Von Quito über Baños bis nach Riobamba erwarten uns tiefe Einblicke in die Kultur und Gesellschaft von Ecuador. Wir laden Dich ein, gemeinsam mit unserem Team Ecuador's Bergwelt kennenzulernen.
Die erste Besteigung gelangen am 27. Nov. 1872 dem deutschen Geologen Wilhelm Reiß und dem kolumbianischen Guide Angel Escobar über einen frisch erkalteten Lavastrom auf der Westseite des Berges.

Chimborazo – der höchste Berg der Welt?
Der Chimborazo mit 6310m (6267m nach neuer Messung) und seiner Nähe zum Äquator ist der Punkt der Erdoberfläche mit der weitesten Entfernung zum Erdmittelpunkt. Höhenangaben beziehen sich auf den Meeresspiegel mit Normaldruck-Niveau und so bleiben noch viele Gipfel zwischen ihm und den Everest (8848m) bestehen. Diese "Kuriosität" liegt an der ovalen Form der Erdoberfläche, wird aber nicht von allen Ecuadorianern anerkannt. Allemal bleibt der Chimborazo der höchste Gipfel von Ecuador und krönendes Ziel unserer vielfältigen Reise.
Ecuador und Alexander von Humboldt: In seiner zweiten Südamerika-Expedition von Cartagena nach Lima verbrachte Alexander von Humboldt die erste Hälfte von 1802 im Gebiet von Ecuador. Er berichtete von der Besteigung des Chimborazo (23. J uni 1802), man geht aber davon aus, dass er 400-800 Meter unter dem Gipfel umkehrte. Am Cotopaxi unternahm er einen Besteigungsversuch, der auf 4500 Metern Höhe endete. Zweimal bestieg er den Pichincha, den 4794 Meter hohen Hausberg von Quito.
Tourverlauf Cotopaxi & Chimbo (14 Tage)
Späteste Ankunft am Abend in Quito: Du wirst am Flughafen von unserem Fahrer abgeholt. Der internationale Flughafen liegt rund 50 km außerhalb der Stadt; die Fahrt zum Hotel in Quito dauert etwa 45 Minuten. Je nach Wochentag kann es jedoch zu erhöhtem Verkehrsaufkommen kommen, sodass sich die Fahrzeit verlängern kann. Das Hotel Finnlandia befindet sich in der Neustadt und ist sehr gut gelegen.
- Airporttransfer ca. 45min Fahrt
- Unterkunft: Hotel Finnlandia - DZ/F.
Flug - sofern wir den Flug organisieren (Upgrade, mind. 3 Monate vorab buchen): Abflugort (Berlin, Frankfurt, München oder Wien). Verbindung vors. mit IBERIA/LAN über Madrid oder mit KLM (via Amsterdam, dann direkt nach Quito, oder über Atlanta und weiter mit Delta). Ankunft am Abend in Ecuadors Hauptstadt Quito.
Flugzeiten: Iberia und KLM/AF/Delta ca. 16h - 22h (meist 2 Stops, direktere Verbindung mit 1 Stop ggf. mit Aufpreis)
In der Altstadt Quitos, die seit 1979 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, besuchen wir die Plazas de la Independencia, Santo Domingo und San Francisco. Rund um diese drei Plätze befinden sich die bedeutendsten Baudenkmäler der Kolonialzeit. Zum Abschluss fahren wir auf den kleinen Vulkankegel El Panecillo („das Brötchen“) und genießen einen weiten Blick über die Stadt – bei klarem Wetter sogar bis zum schneegekrönten Cotopaxi. Am Nachmittag kehren wir ins Hotel zurück; der Abend steht zur freien Verfügung.
- Stadttour mit Welcome Lunch
- Unterkunft: Hotel Finnlandia (DZ oder Twin mit F)
Den Hausberg von Quito erreichen wir bequem mit der Seilbahn – die Bergstation liegt auf rund 4.000 m Höhe. Die anschließende Wanderung dauert etwa sechs Stunden (ca. vier Stunden im Aufstieg und zwei im Abstieg) und bietet beeindruckende Ausblicke auf Quito sowie auf die umliegenden Vulkane Cayambe, Antisana und Cotopaxi.
- Trekking: 5-6h; Aufstieg: 800 Hm; Abstieg: 800 Hm
- Lunch-Paket, Unterkunft: Hotel Finnlandia (DZ oder Twin mit F)
Wir fahren entlang der Avenida de los Volcanes, der berühmten "Straße der Vulkane", in Richtung Süden. Wir unternehmen wir eine Tageswanderung in der Region des El Corazón. Der 4.788 m hohe Vulkan liegt auf der Westkordillere im Nordwesten des Tals von Machachi und ist Teil eines nur selten verschneiten Massivs mit drei Bergspitzen. Frühmorgens verlassen wir unsere Unterkunft und wandern bis zum Vorgipfel des El Corazón in eine Höhe von rund 4.500 m. Übernachtung in der Hazienda Huerta Sacha Lodge.
- Trekking: 6-7h; Aufstieg: 1230 Hm; Abstieg: 1230 Hm
- Unterkunft: Huerta Sacha Lodge, DZ oder Twin mit VP (Lunchpaket)
Frühmorgens starten wir unser Abenteuer zur Besteigung des Illiniza Norte (5.126 m). Der Aufstieg ist überwiegend gut machbar – nur das letzte Stück unterhalb des Gipfels erfordert ein wenig Klettergeschick. Vorsicht ist geboten: Bei unserem ersten hohen Gipfel "brechen wir nichts übers Knie". Nach einer kurzen Blockkletterei (II) stehen wir auf dem Gipfel – ein unglaubliches Gefühl! Von hier oben eröffnet sich ein atemberaubender Rundblick über die majestätischen Anden. Direkt gegenüber thront der Cotopaxi, unser nächstes Ziel, wie ein Wächter über der Landschaft. Nach der wohlverdienten Gipfelpause steigen wir entspannt ab und lassen den aufregenden Tag in der idyllischen Huerta Sacha Lodge ausklingen – perfekt, um Kraft zu tanken und die Eindrücke wirken zu lassen.
- Bergtour: ca. 8-9h; Aufstieg: 1250 Hm; Abstieg: 1250 Hm.
- Unterkunft: Huerta Sacha Lodge, DZ oder Twin mit VP (Lunchpaket)
Wir fahren in den Cotopaxi-Nationalpark, der zum Schutz der einzigartigen Páramo-Vegetation eingerichtet wurde. Unterwegs bleibt Zeit, eine der malerischen Lagunas (Seen) zu besuchen, bevor wir bis zum Parkplatz unterhalb der José Ribas-Hütte auf ca. 4.500 m Höhe weiterfahren. Der Aufstieg zur Hütte auf 4.800 m dauert etwa eine Stunde. Dort angekommen, ruhen wir uns aus, sortieren unsere Ausrüstung und bereiten uns bei einem kurzen Gletschertraining auf den morgigen Gipfelanstieg vor. In der José Ribas-Hütte, direkt unterhalb des Gletscherrandes, verbringen wir die kurze Nacht im warmen Schlafsack – bereit für das Abenteuer am nächsten Tag.
- Fahrt: 1 Stunde. Gehzeit: 1h; Aufstieg: 350 Hm.
- Unterkunft: Berghütte Jose Ribas Lager mit VP (Lunchpaket)
Ein sehr zeitiger Aufbruch um Mitternacht führt uns zum Gipfel des Cotopaxi (5.897 m) – einem der höchsten aktiven Vulkane der Erde und dem zweithöchsten Berg Ecuadors. Bei klarem Wetter eröffnet sich ein grandioser Blick auf die Vulkangipfel von Cayambe, Antisana, Illiniza und El Altar sowie auf unser nächstes Ziel, den 100 km entfernten Chimborazo.
Der Aufstieg ist technisch bei normalen Verhältnissen nicht sehr schwierig, aber lang und anspruchsvoll. Die Schnee- und Gletschergrenze beginnt bei etwa 5.000 m. Mit Pickel und Steigeisen überwinden wir mehrere Aufschwünge, passieren den felsigen Krateraufbau und umgehen – je nach Bedingungen – immer wieder Spalten. Über den zuletzt steileren Hang erreichen wir schließlich den Kraterrand.
Die Gehzeit von der Hütte bis zum Gipfel beträgt etwa 6–8 Stunden; der Abstieg dauert rund 2–3 Stunden. Nach der Rückkehr zur Hütte fahren wir ein kurzes Stück zum Parkplatz und weiter zur Hacienda Huerta Sacha Lodge, wo wir den Tag in entspannter Umgebung ausklingen lassen.
- Bergtour: 10-11h; Aufstieg: 1080m; Abstieg: 1380m
- Unterkunft: Huerta Sacha Lodge, DZ oder Twin mit VP (Lunchpaket)
Nach einer 3–4 stündigen Fahrt erreichen wir Baños auf knapp 1.800 m Höhe – ein Ort, an dem Erholung und Abenteuer perfekt zusammenkommen. Der Name - zu Deutsch "Bäder des heiligen Wassers" - verrät schon, worauf wir uns freuen dürfen. Unser privates Fahrzeug bringt uns in das malerische Pastaza-Tal, wo wir den beeindruckenden Rio Verde-Wasserfall und die spektakuläre "Teufelspfanne" (El Pailón del Diablo) bestaunen.Wir entdecken einige der spektakulärsten Wasserfälle der Region, unternehmen entspannte Spaziergänge und genießen die Gelegenheit, uns kulinarisch verwöhnen zu lassen.
Der charmante Badeort liegt am Fuße des aktiven Vulkans Tungurahua. In Baños kann abends jeder nach Lust und Laune durch die Straßen schlendern, oder in den heißen Quellen entspannen – der perfekte Ausgleich nach den bisherigen Gipfelabenteuern.
- Übernachtung: Hotel Isla de Baños (o.ä.), ÜN/VP
- Fahrzeit: ca. 3-4h
- Aktiver Ruhetag - Fahrzeit: ca. 1h, kurze Spaziergänge.
Vormittags genießen wir die entspannte Atmosphäre von Baños. Anschließend fahren wir über die Ortschaft Ambato weiter zum Chimborazo. Die kurvenreiche Straße führt durch eine malerische Landschaft mit tiefen Schluchten und beeindruckenden Ausblicken. Schließlich erreichen wir die Chimborazo Lodge "Las Estrellas", eine wunderschöne und gemütliche Hacienda am Fuß des Chimborazo – der perfekte Ort, um sich auf die bevorstehende Herausforderung vorzubereiten.
- Übernachtung: Chimborazo Lodge, ÜN/HP.
- Fahrzeit 3-4h
Heute fahren wir bis zur Carrel-Berghütte auf 4.800 m Höhe. Von dort steigen wir weiter zum eingerichteten Hochlager auf 5.300 m – technisch unkompliziert (T2), aber schon in großer Höhe. Am Nachmittag und beim Abendessen genießen wir den herrlichen Ausblick auf die umliegenden Berge. Danach gehen wir früh schlafen, um ausgeruht in den Gipfelanstieg des Chimborazo starten zu können – ein steiler Aufstieg voller Abenteuer erwartet uns.
- Fahrzeit: ca. 1h, Wandertour: ca. 2-3h, Aufstieg: 500Hm
- Übernachtung: High Camp im Zelt mit VP (Lunchpaket)
Gegen Mitternacht brechen wir zum Gipfel des Chimborazo auf. Der Aufstieg erfolgt über den heutigen Normalweg: Zuerst durch den "El Corredor" in Richtung "El Castillo", und von dort (ca. 5.500 m) weiter über den breiten, vergletscherten Rücken zum Veintemilla-Gipfel (ca. 6.300 m). Anschließend queren wir zum eigentlichen Gipfel am Point Whymper (ca. 6.330 m).
Von dem Hochlager bis zum höchsten Punkt Ecuadors benötigen wir etwa 7–10 Stunden. Oben erwartet uns ein atemberaubender Blick, tief unter uns liegt die Stadt Riobamba. Für den Abstieg zur Hütte rechnen wir mit etwa 4–5 Stunden. Nach der erfolgreichen Besteigung kehren wir zum Bus zurück – ein weiterer Tag steht bereit, um Ecuador zu erkunden. (Dieser Tag dient auch als Reservetag für die Besteigung.)
- Bergtour: ca. 10-14h ; Aufstieg: 1000 Hm; Abstieg: 1500 Hm.
- Fahrt 3-4h, Übernachtung ***Hotel in DZ oder Twin mit VP (Lunchpaket)
Wichtiger Hinweis: Durch das Abschmelzen des Gletschers ist mit Blankeis und Eisschlag zu rechnen, besonders während der Querung des "El Corredo" unterhalb des Gletschers. Die Besteigung erfordert Hochtourenerfahrung, Trittsicherheit und Ausdauer.
Falls die Chimborazo Besteigung an 11.Tag erfolgreich, können wir den Tag anderweitig nutzen. Ansonsten Rückfahrt nach Quito, um die Tour ausklingen zu lassen oder eine spontanes Rahmenprogramm im südlichem Hochland. Es gibt Optionen bei der Zugfahrt von Alausi (2.350 m) vorbei am Fuß der Teufelsnase im Schritt-Tempo Zick-Zack-Kehren 500 Höhenmeter zu überwinden (an drei Wochentagen möglich, teils bei Schäden gesperrt) oder bei einen Reitausflug die Umgebung zu erkunden.
- Spontan Reservetag / freier Tag.
- Übernachtung: Guesthouse / Hotel, ÜN/F.
Wir fahren nach Quito, wo wir noch genügend Zeit haben, um durch die Straßen zu bummeln und einzukaufen.
- Fahrzeit: ca. 8h.
- Übernachtung: Hotel Finnlandia, ÜN/F.
Heimflug oder Weitereise zum nächsten Ziel in Südamerika (Amazonas, Strand oder Galapagosinseln bieten sich an).
Flug (sofern über uns gebucht): Der Rückflug nach Europa erfolgt meist über Nacht, Ankunft am nächsten Tag.
Flugzeit: Iberia und KLM/AF/Delta ca. 18h - 25h (meist 2 Stops, direktere Verbindung mit 1 Stop ggf. mit Aufpreis)
Vorbereitung
Diese Reise eignet sich für erfahrene Bergsteiger wie sportliche Einsteiger und Aktivreisende, da die Summit-Herausforderungen sich im Verlauf unserer zwei Wochen steigern und alle Besteigungen als Tagestouren unternommen werden. Man sollte gut vorbereiten sein, kann jedoch unproblematisch aussteigen falls man in Ecuador merkt, dass eine der Bergtouren zu anspruchsvoll ist. Erfahrene Bergführer betreuen unsere Ecuador Tour, an Cotopaxi und Chimborazo je 2 Gäste eine Bergführer.
Allgemein zu der Tour
✪ 4.000er, 5.000er, 6.000er
✪ Gletschertour, Hochtour
✪ warm bis kalt, wechselhaftes Wetter.
Temperaturen
✪ Cotopaxi nachts/morgens bis - 5°C
✪ Chimborazo nachts/morgens bis - 10°C
✪ Wind Chill-Faktor bis - 15°C / - 20°C
Ausrüstung
✪ Leihmaterial: Ein Service ab Quito ist vorhanden. Die technische Ausrüstung für die Bergtouren kann man dort ausleihen.
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Teilnamevoraussetzungen
Voraussetzungen: Eine gute Kondition und Ausdauer, körperliche Robustheit und ein guter Gesundheitszustand werden benötigt. Erfahrung von leichten Gletschertouren sollte mitgebracht werden, bevorzugt vom 3000er oder 4000er Begehungen in den Alpen. Höhenerfahrung ist vorteilhaft.
Technische Anforderungen: Die Normalrouten auf Cotopaxi und Chimborazo sind einfache Gletscherrouten und weisen keine großen technischen Schwierigkeiten auf. Man sollte die Auswirkungen der Höhe um 6000m nicht unterschätzen. Nach franz. Alpinskala ist die Route auf Cotopaxi mit PD ("peu difficile" auf deutsch: wenig schwierig) und die auf Chimborazo mit PD+ zu bewerten. Grundkenntnisse im Gehen auf Steigeisen und Gletscherbergsteigen werden benötigt.
Konditionellen Anforderungen: Mit über 1000 Höhenmetern Anstieg von 5000m auf über 6000m ist die Chimborazo Besteigung körperlich die längste Unternehmung. Auch bei der Cotopaxi Besteigung überwinden wir ca. 1000 Höhenmeter, doch in den Vorbereitungstouren akklimatisieren und testen wir uns langsam für diese beiden Herausforderungen. Du solltest eine entsprechend gute Kondition mitbringen und regelmäßig Ausdauersport betreiben.
Reisen nach Ecuador
EU-Staatsangehörige benötigen für die Einreise und einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen (pro Jahr) kein Visum.
Offizielle Reisehinweise zu Ecuador
- Einschätzung des Auswärtigen Amts siehe (DE): Reisehinweise Ecuador
- Einschätzung des Bundesministerium für internationale Angelegenheiten (AT): Ecuador
Häufige Fragen
Cotopaxi: Besteigung (Normalroute)
Die Route beginnt bei der Refugio José-Robas (4850 m.ü.M.) oder dem darunter gelegenem Parkplatz (ca. 4650 m.ü.M.). Von der Hütte quert man aufsteigend über Geröll zum Beginn des Gletschers (ca. 5100 m.ü.M.), dem man immer wieder bis 40° steil, dann wieder flach, bis zum Craterrand und dem Gipfel folgt.
- Ausgangsort: Refugio José-Robas (4850 m.ü.M.)
- Höhenunterschied: 1100 Hm von der Refugio José-Robas (1300 Hm vom Parkplatz)
- Schwierigkeit: WS / Gletscheranstieg mit kurzen Stellen bis 45°
- Höhe - Gipfel: 5987 m.ü.M.
- Aufstiegszeit: 6 - 8 Stunden
- Abstiegszeit: 3 - 5 Stunden
Wir empfehlen mindestens zwei Monate zuvor mit dem Training zu beginnen, abhängig von der körperlichen Verfassung. Hochtouren im Alpenraum sind ein ideales Training. Lange Sporteinheiten (Grundlagenausdauer) Laufen und Radfahren sind sehr nützlich. Im Idealfall frage einen Coach, ob er Dir ein individuelles Trainingsprogramm empfehlen kann.
Akklimatisierung bedeutet, dass man seinen Körper allmählich an den Sauerstoffmangel in der Höhe anpassen muss. Auch wenn Du fit bist, ist es wichtig, den Prozess für eine erfolgreiche Besteigung zu verfolgen. Wir empfehlen Dir, von weniger auf mehr Höhe zu wandern und Ihrem Körper zwischendurch Ruhetage zu gönnen (so ist es in unserem Reiseplan integriert).
In den mittleren Bergen (3000m-5000m) kann man einen sonnigen Morgen haben und plötzlich kommen Wolken mit Regen herein. Tipps:
- Die Temperaturen schwanken zwischen 5°C-15°C in den Mittelgebirgen bei Tageslicht.
- Ziehe Dich immer in Schichten an und halte eine Regenausrüstung bereit, um Deine Wanderung bequem zu machen.
Im Hochgebirge (über 5000m) können die Temperaturen nachts und während des Aufstiegs unter 0°C fallen. Wanderungen in den schneebedeckten Bergen Ecuadors beginnen um Mitternacht. Tipps:
- Temperaturen bis unter 0°C
- Gefühlt mit Wind (Wind-Chill-Faktor) schnell bis -15°C oder -20°C und in der Höhe ist der Körper empfindlicher
- Das Anziehen von Schichten und warmer Bergausrüstung wird dringend empfohlen.
Es ist fast sicher, dass es in den zwei Wochen irgendwann mal regnet oder weiter oben schneit. Bei normal-guten Bedingungen ist es vormittags sonnig, im Verlauf des Tages heiss und häufig am nachmittags bewölkt. Es kann jedoch auch längere Perioden mit viel Niederschlag uns starken Stürmen geben. Insgesamt ist es im Hochland er feucht und es gibt keine ausgeprägten Saisons.
Bitte teile uns vorab alle Ernährungsbesonderheiten mit, die für Dich relevant sein könnten. Und erinnere bitte noch einmal unsere Guides vor Ort daran. Bei makro-biotisch, Gluten freier oder veganer Ernährung macht es Sinn ergänzend eigene Lebensmittel mitzubringen.
Ja, falls Du einen persönlichen Bergführer für die Besteigungen von Cotopaxi oder Chimborazo buchst. Dieser kann Dich dort 1:1 betreuen und Dir die Grundlagen beibringen. Sonst, für Deine Sicherheit und die der Gruppe, sind die Grundlagen vom Steigeisengehen und Gletscherbegehungen zwingend notwendig.
Für die Ecuador Trekkingreise nicht explizit. Du bekommst nach Anmeldung ein Briefing mit Hinweisen zum Training und der Vorbereitung. Du kannst auch an einem unserer Expeditionsvorbereitungsevents in Europa und der Schweiz teilnehmen.
Erfahrungen
In Ecuador vertrauen wir auf die Synergie von Schweizer Organisation und sehr erfahrenen ecuadorianischen IVBV-Bergführern. Karl Egloff, der bekannte Speed-Runner und Bergsteiger, leitet unsere Partneragentur in Ecuador und begleitet viele unserer Gruppen persönlich am Cotopaxi. Felix Berg war schon 2008 in Ecuador bergsteigen, dort mit grösseren Gruppen wie privat unterwegs und kennt einige wichtige Persönlichkeiten des Landes wie Ivan Vallejo, der als einer der ersten Bergsteiger alle vierzehn 8000er der Welt ohne künstlichen Sauerstoff besteigen konnte.

Kosten & Leistungen

Full Service
- Organisation und Leitung der Reise
- Briefing zur Vorbereitung, Material-Service, Team-Briefing
- Reiseleitung:
- ab 2 Teilnehmern garantierte Durchführung
- Englischsprachiger Ecuadorianischen IVBV/UIAGMA-Bergführer
- Schweizer oder internationaler westlicher Leiter bei 8 bis max. 12 Teilnehmer - Cotopaxi und Chimborazo: mind. 1 Bergführer je 2 Gästen
- Airport-Transfers in Quito
- 4x Übernachtungen in Quito im ***Hotel mit Frühstück
- Transfers nach dem Reiseprogramm
- Nationalpark-Gebühren
- 3 x Übernachtung / Vollpension in Hazienda beim Cotopaxi
- 2 x Übernachtung / Vollpension ***Hotel in Banos
- 1 x Übernachtung im Lager am Berg (Rose Ribas)
- 1x Übernachtung im Hochlager (Chimborazo)
- Am Berg drei Mahlzeiten (Frühstück, Lunchpaket und Abendessen)
- 1 x Übernachtung / Vollpension in der Estrellas / Chimborazo Lodge
- 1 x Übernachtung ***Hotel/Lodge bei Riobamba - südliches Hochland
- Gruppenmaterial (Seile, etc.) für die Bergtouren
- Medizinische Notfall-Ausrüstung
- Internationaler Flug nach/von Quito
- Persönliche Ausrüstung (Verleih-Service vorhanden, Kosten je nach Bedarf)
- Ausgaben persönlicher Natur (Telefon, alkoholische Getränke, Geschenke, u.a.)
- Ausgang zum Essen in Quito
- Reiseversicherungen (Krankheit und Unfall, Rücktritt)
- Trinkgelder


